Über uns

Martina und Gerhard

Mein Großvater, ein Landwirt, schätzte den Deutschen Schäferhund sehr. Tagsüber war er meist zwar an einer Laufkette, abends bewachte sein „Rolf“ Hab und Gut und so mancher Landstreicher machte mit „Rolf“ schmerzhafte Erfahrung. Im 2. Weltkrieg besetzten russische Soldaten unseren Hof. Die Bewohner des Hofes vergruben einen Großteil der Vorräte unter dem Bereich des Deutschen Schäferhundes. So konnte fast der gesamte Lebensmittelvorrat vor Plünderungen gerettet werden.

grossmutter_hundEnde der Sechzigerjahre hatten wir bereits den „Rolf 3. Generation“. Rolf der 3. war ein sehr scharfer Hund. Lediglich mein Großvater und ich wurden von Rolf dem 3. akzeptiert.

Rolf der 3. war der Herrscher in der Gegend und so kam es, dass ihn eine Deutsche Kurzhaarjagdhündin des öfteren mit ins Revier nahm. Von so einem Ausflug kam Rolf nicht mehr zurück und nach wochenlangem Suchen erfuhr mein Großvater von der Jägerschaft, dass Rolf der 3. beim Wildern erlegt worden ist. Die Trauer um Rolf den 3. war sehr groß und es kamen einige hundelose Jahre.

Der Hof wurde dann von meinem Großvater an meinen Vater übergeben. Mittlerweile war ich auch schon 14 Jahre alt und siehe da, eines schönen Tages lief eine streunende Wolfspitzhündin am Fußballplatz umher. Sie war gleich nach einigen Streicheleinheiten sehr zutraulich und wich nicht mehr von meiner Seite. Am Abend bin ich mit der Hündin zu Hause einmaschiert und alle Familienmitglieder wußten, dass die Stunde für einen Hund geschlagen hatte. Die Hündin wurde auf den Namen „Teddy“ getauft und wurde von allen Familienangehörigen ins Herz geschlossen. Leider verstarb dieser Hund nach 6 Monaten. Ein Spitzmischling war der nächste Hund und nach diesem kaufte ich mir mit meinen ersten verdienten Geld einen „registrierten Deutschen Schäferhund“.

Tasso wurde er getauft. Mit Tasso bin ich zum SVÖ gekommen und legte Begleithundeprüfung und SCHHI bis SCHHIII ab. Weiters waren Tasso und ich auf mehreren Turnieren vertreten. Tasso war ein harter und sturer Hund und gab mir so einige Probleme zum Lösen. Er war ein Raufer, und sehr guter Schutz und Wachhund.

Nach Tasso habe ich Hunde für andere Vereinsmitglieder ausgebildet. Das „Hundeleben“ war meiner damaligen Partnerin zu anstrengend und so kam es, das wir uns im Jahr 1994 trennten.

Ich mußte mir eine neue Existenz aufbauen und habe dabei meine Hunde miteingeschlossen. Eine neue Wohnung wurde eingerichtet und gleichzeitig auch auf der „Diepolzwiese“ eine Hundeanlage errichtet. Unterstützung habe ich von meiner Familie, von Freunden, und Bekannten, wofür ich mich herzlich bedanken möchte. Wir haben viel Spaß mit unseren Hunden und sind natürlich sehr stolz auf sie.

… und die Geschichte geht weiter …

Am 21.5.2005 haben wir „Martina und ich“ uns das JA für eine gemeinsame Zukunft gegeben! Es war wie im Bilderbuch: „einfach der schönste Tag in unserem Leben“ Viel Natur und frische Luft – unserem Naturell entsprechend – tolles Wetter – nette Familie und liebe Freunde begleiteten uns durch den Tag!

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Gleich darauf haben wir den Traum erfüllt und unser „Nest“ gleich direkt bei unseren Hunden auf der Diepolzwiese errichtet! Wir und unsere Hunde genießen das neue „Miteinander“ sehr. Auch unsere Hundepensionsgäste schätzen das neue Ambiente sehr!

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Meine Frau Martina – genauso begeistert vom Deutschen Schäferhund wie ich – unterstützt mich unter anderem auch bei den Ausstellungen (meistens läuft sie mit dem Hund im Ring), und so hat auch sie großen Anteil an unseren Erfolgen!
Bei der Aufzucht der Welpen opfert Martina sehr viel Energie, daher hat sie auch den Beinamen „DOGMAM“ bekommen!
Martinas Familie unterstützt uns ebenfalls mit großem Einsatz, wofür wir auch ein großes Dankeschön aussprechen! Wir schätzen es sehr, dass unsere Hundekäufer weiterhin laufend zu uns Kontakt halten, uns ihre Erfolge, Freude, manchmal auch Sorge und Leid mitteilen – uns besuchen! So wird die „Familie Diepolzwiese“ immer größer – ja sie umspannt bereits die halbe Welt!